“ das Watt vor Lüttmoor - erleben ...! “

 

 

 

         ... entdecken Sie Wattwurm, Krabbe, Muscheln und vieles mehr ...

 

 

 

Krabben und Krebse

 

 

 

 

 

 

 

Sandgarnelen

leben auf sandigen Untergrund, dem sie sich perfekt anpassen können. Bei einsetzender Ebbe ziehen sie sich in die Priele zurück. Sie ernähren sich von Algen, Schnecken, Würmern und Fischlarven. Sie werden ca. 3 Jahre alt, Weibchen werden ca. 8 cm, Männchen bis 4,5 cm groß. Sie werden seit Generationen gefischt und als “ Krabben, Porren oder Granat ”  im Handel verkauft.

Meine Wattwanderungen im Juli und August bieten Ihnen die Gelegenheit, live zu erleben, wie ein nicht endender “Krabbenstrom” bei auflaufendem Wasser die flachen, kleinen Priele hinauf zieht .

 

 

 

 

 

 

 

Strandkrabben

leben fast überall im Watt. Zum Schutz gegen Feinde graben sie sich ein, sodas nur noch die Stielaugen zu sehen sind. Sie ernähren sich von kleinen Meerestieren und Aas. Sie leben bis zu 30 Jahre. Von Zeit zu Zeit müssen sie sich häuten, sie werden dann für einige Tage “ Butterkrebs ” genannt.

 

 

 

 

- männliche und weibliche Strandkrabbe

 

 

 

 

Schlickkrebse,

sind blaßgrau mit brauner Zeichnung. Die Männchen werden ca. 9 mm, die Weibchen ca. 6 mm groß. Sie leben in einer ca. 4 - 8 cm tiefen U-förmigen mit Schleim ausgekleideten Röhre. Sie ernähren sich von organischen Partikel, die sie mit ihren Antennen von der Oberfläche absammeln.

Bei günstigen Bedingungen leben bis zu 40 000 Tiere/m² .

Von Mai bis September brüten die Weibchen 3 - 4 Würfe aus. Sie tragen die Eier in einer Tasche an der Brust. Je Wurf schlüpfen ca. 10 Tiere.

 

 

 

 

Hier sehen wir die Spuren der Schlickkrebse auf der Wattoberfläche. Als Größenvergleich habe ich eine Fläche mit Zwergseegras abgebildet.

 

 

 

 

viel Spass beim zählen,

wie viele Schlickkrebse leben in der gekennzeichneten Fläche?

 

 

 

 

Seepocken

gehören zu den Krebsen. Sie leben in einem Kalkgebilde auf jedem festen Untergrund.  Dabei ist es egal ob er sich bewegt oder steht. Bei Überflutung seines Standortes öffnet der kleine Krebs seine Behausung und fischt sich die Nahrung aus den Wasser. Der größte Feind ist die Purpurschnecke. Sie kann die Behausung der Seepocken mit ihrer Raspelzunge durchbohren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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